
Petr Šíma, der bekannte Chefkoch aus der beliebten Sendung „Kluci v akci“, wird bei uns zu Gast sein und für Sie ein spezielles Menü zubereiten, das von der Fernsehsendung inspiriert ist.
Freuen Sie sich auf köstliche Spezialitäten, die direkt von einem erfahrenen Chefkoch zubereitet werden, interessante Einblicke hinter die Kulissen der Dreharbeiten, eine Autogrammstunde sowie die Möglichkeit, das neue Kochbuch von „Kluky v akci“ zu erwerben.
Und da gutes Essen helfen kann, werden alle Einnahmen aus dem Verkauf von Snacks für wohltätige Zwecke zugunsten der kleinen, kranken Debora gespendet (mehr dazu weiter unten).
Für eine angenehme Atmosphäre sorgt der Gitarrist Vít Brabec, auch bekannt als „Brabčí hnízdo“.
Kommt vorbei und genießt einen Tag voller köstlicher Gaumenfreuden, Inspiration und guter Laune – und unterstützt dabei gleichzeitig einen guten Zweck. ❤️
Eintritt frei
Zeitplan:
18:00 Uhr: Öffnung des Eingangs
18:30 Uhr Autogrammstunde + Verkauf von Kochbüchern (begrenzte Stückzahl)
19:00 Uhr Beginn des Grillfestes
21:00 Uhr Ende des Grillfestes (oder solange der Vorrat reicht)
21:30 Uhr: Gespräch über die Sendung „Kluci v akci“
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Benefizveranstaltung für Deborka
Deborka kam aufgrund von Covid und dem Help-Syndrom in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt und ist das erste gerettete Baby, das in Europa mit Covid geboren wurde. Aufgrund der Frühgeburt litt Deborka unter Krämpfen und massiven Hirnblutungen des 3. und 4. Grades. Am dritten Tag nach der Geburt teilte man uns mit, wir sollten uns auf das Schlimmste vorbereiten. Letztendlich hat Deborka es geschafft und wurde nach 14 Tagen zum ersten Mal operiert; danach folgten täglich 1–2 Lumbalpunktionen (es musste ihr Liquor abgezapft werden, damit er nicht auf das Gehirn drückte und dieses nicht weiter schädigte), je nach Bedarf. Sie hatte auch große Probleme mit der Nahrungsaufnahme, weshalb sie lange Zeit über eine zentrale Infusion versorgt wurde und das Risiko von Infektionen bestand. Nach 100 Tagen wurden wir endlich nach Hause entlassen, mussten aber immer wieder ins Krankenhaus zurückkehren, woraufhin eine weitere Operation folgte. Dabei wurde ihr ein VP-Shunt eingesetzt. Nach einiger Zeit wurde bei ihr eine Zerebralparese 1. Grades diagnostiziert.
Deborka macht jetzt große Fortschritte. Ihre Motorik hat sich verbessert, sie spricht besser. Am 16. Oktober 2024, im Alter von dreieinviertel Jahren, machte sie den größten Fortschritt, den wir uns nur wünschen konnten: Sie fing an zu laufen.
Wir fahren immer noch zweimal im Jahr für einen Monat in den Kurort Klimkovice, wo sie intensiv trainiert. Sie hat täglich 6 bis 7 Behandlungen. Seit kurzem zahlen wir zusätzlich für das intensivere Programm „Reha Motion“, bei dem sie statt einer halben Stunde nun eine ganze Stunde mit dem Therapeuten verbringt.
Im Laufe des Jahres geht er 3-4 Mal pro Woche zum Training bei Balanc-Therapie.
Dazu gehören Ergotherapie, Physiotherapie und sensorische Integration. Deborka mag diese Therapien sehr gerne und freut sich immer sehr darauf. Diese Übungen sind sehr umfassend und zielen darauf ab, ihr Gehen, ihre Körperhaltung und ihre knickfüßigen Knöchel zu verbessern, aber auch darauf, dass sie sich selbst anziehen, Schuhe anziehen und andere für das Leben notwendige Dinge erledigen kann.
Wir fahren noch einmal alle 14 Tage nach Borovany zur Physiotherapie; nur diese Behandlungen werden von der Krankenkasse übernommen. Dort konzentrieren sie sich vor allem auf die Beinchen (valgusartige Knöchel und Zehenspitzengehen beim linken Beinchen), außerdem besprechen wir mit ihnen orthopädische Hilfsmittel (Einlagen, Orthesen – diese werden nicht übernommen).
Jeden Tag trägt sie eineinhalb bis zwei Stunden (je nachdem, wie gut sie das verkraftet) aufblasbare Orthesen, die auch für die Dehnung sorgen. Außerdem versuchen wir, so viel wie möglich auch zu Hause mit ihr zu trainieren.
Neben den Übungen stehen wir weiterhin unter ärztlicher Aufsicht in den Fachbereichen Neurologie, Augenheilkunde und Endokrinologie. Eine Beraterin der Frühförderung kommt zu uns.
Wir bemühen uns, Deborkas gesundheitliche Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten. Unser jüngster großer Erfolg ist, dass sie nun sowohl tagsüber als auch nachts ohne Windeln auskommt. Leider stehen ihr in Zukunft noch Operationen bevor, aber wir hoffen, dass es so wenige wie möglich sein werden.
Hier können Sie spenden:
